Neuraltherapie in der Schmerztherapie – gezielte Impulse bei chronischen Beschwerden

Liebe Patientinnen und Patienten

Chronische Schmerzen sind in der Regel kein rein lokales Problem. Oft wirken Entzündungen, muskuläre Spannungsmuster, Narben, vegetative Belastungen oder auch Störfelder zusammen. Gerade bei wiederkehrenden oder langanhaltenden Beschwerden ist es deshalb oft nicht ausreichend, nur die schmerzende Stelle zu behandeln.

In der Alpstein Clinic betrachten wir Schmerzen immer im Zusammenhang mit dem gesamten Organismus. Die Neuraltherapie kann dabei eine ergänzende Rolle spielen. Bei diesem ärztlichen Injektionsverfahren werden kleine Mengen eines Lokalanästhetikums, meist Procain, gezielt in die Haut, das Bindegewebe, die Muskelansätze, Narben oder bestimmte Reflex- und Nervenzonen injiziert. Das Ziel besteht darin, Schmerzen zu lindern, lokale Reizzustände zu beruhigen und gestörte Regulationsprozesse zu beeinflussen.

Warum chronische Schmerzen  eine Ursachenanalyse brauchen

Warum chronische Schmerzen eine Ursachenanalyse brauchen

In der integrativen Schmerztherapie steht nicht allein das Symptom im Mittelpunkt. Vielmehr ist entscheidend, welche Faktoren die Beschwerden mitauslösen, aufrechterhalten oder verstärken können.

 

Dazu können unter anderem gehören:

Deshalb beginnt die Schmerztherapie in der Alpstein Clinic mit einer sorgfältigen Ursachenanalyse. Erst auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, welche therapeutischen Schritte im Einzelfall sinnvoll sind.

Was ist  Neuraltherapie?

Bei der Neuraltherapie wird ein Lokalanästhetikum gezielt injiziert. Je nach Beschwerdebild kommen dabei oberflächliche und tiefere Injektionen zum Einsatz. In der Alpstein Clinic wird die Neuraltherapie als vielseitige Methode eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und die Regulation sowie Gesundung des Körpers zu unterstützen. Je nach Indikation sind auch Anwendungen bis hin zu vegetativen Ganglienblockaden möglich.

 

In der Schmerztherapie betrachten wir die Neuraltherapie nicht als isoliertes Standardverfahren, sondern als Teil eines individuellen Behandlungskonzepts. Gerade bei chronischen, funktionellen oder rezidivierenden Beschwerdemustern kann sie eine ergänzende Option sein.

Bei welchen Beschwerden  kann Neuraltherapie sinnvoll sein?

In der Alpstein Clinic setzen wir Neuraltherapie unter anderem ein bei:

Im schmerztherapeutischen Kontext kann sie insbesondere bei wiederkehrenden oder anhaltenden Beschwerden des Bewegungsapparats, bei Narbenschmerzen, Kopf- und Gesichtsschmerzen, myofaszialen Beschwerden oder bei vegetativ geprägten Beschwerdebildern in Betracht gezogen werden. Ob sie im Einzelfall geeignet ist, hängt jedoch immer vom konkreten Beschwerdebild, den zugrunde liegenden Ursachen und dem ärztlichen Befund ab.

Neuraltherapie als  Teil eines ganzheitlichen Konzepts

In der Alpstein Clinic ist die Neuraltherapie Teil eines ganzheitlichen, mehrstufigen Behandlungskonzepts. Sie wird mit einer sorgfältigen Ursachenanalyse kombiniert und je nach Befund mit weiteren Verfahren ergänzt. Dazu gehören unter anderem biologische Zahnmedizin, Infusionen, PRP, Hyperthermie und weitere regenerative Ansätze.

 

Das Ziel besteht darin, Schmerzen nicht nur symptomatisch zu behandeln, sondern auch mögliche Belastungsfaktoren und Regulationsstörungen in die Therapie miteinzubeziehen. In diesem Rahmen ist die Neuraltherapie eine individualisierte Ergänzung innerhalb eines multimodalen Konzepts und keine pauschale Standardlösung für jede Form von Schmerz.

Was Patientinnen und Patienten  vor der Behandlung wissen sollten

Grundsätzlich sollte Neuraltherapie als ärztlich durchgeführtes Verfahren mit vorgängiger Anamnese und individueller Indikationsstellung verstanden werden. Nicht alle Schmerzen eignen sich gleich gut für diese Methode und nicht alle Beschwerdesituationen sprechen in gleicher Weise darauf an.

 

Wichtig ist auch, mögliche Einschränkungen zu berücksichtigen. In der Alpstein Clinic beachten wir beispielsweise, dass bei der Einnahme von Blutverdünnern nur oberflächliche Injektionen möglich sind. Darüber hinaus ist eine sorgfältige medizinische Abklärung stets Voraussetzung für die Behandlung.

Wirkung und Einordnung

Die Neuraltherapie wird in der integrativen Schmerzmedizin als ergänzendes Verfahren eingesetzt. Um die Methode seriös zu beurteilen, ist es wichtig, klinische Erfahrung und wissenschaftliche Evidenz sauber voneinander zu trennen. Neuraltherapie ist kein Wundermittel und kann eine leitlinienbasierte Schmerzmedizin nicht ersetzen. Sie kann jedoch als Teil eines integrativen, individuell abgestimmten Behandlungskonzepts sinnvoll sein. Entscheidend ist deshalb immer eine realistische und medizinisch saubere Einordnung: Die Eignung hängt vom jeweiligen Beschwerdebild, den möglichen Ursachen und dem individuellen Befund ab.

Unser Ansatz  in der Alpstein Clinic

In der Alpstein Clinic verfolgen wir in der Schmerztherapie einen ursachenorientierten Ansatz. Die Neuraltherapie ist eine von mehreren Möglichkeiten, um Schmerzen zu lindern und Regulationsprozesse zu unterstützen. Welche Verfahren eingesetzt werden und wie diese kombiniert werden, richtet sich dabei immer nach der individuellen Situation. So entsteht ein Behandlungskonzept, das nicht nur die Beschwerden selbst, sondern auch deren mögliche Hintergründe berücksichtigt.

Dr. Jürgen Strein

Dr. med. Jürgen Robert Strein

Auf ein persönliches Kennenlernen

Wenn Sie unter chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen leiden und mehr über die Möglichkeiten der Neuraltherapie erfahren möchten, beraten wir Sie gerne persönlich in der Alpstein Clinic.

Vierte StufeHarmonisieren

Damit Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen, sollte man sich selbst annehmen und wertschätzen. Dafür bieten wir Ihnen in der Alpstein Clinic ein ideales Umfeld, in dem Sie zu sich selbst finden und neue Kraft schöpfen können.

Dritte StufeRegenerieren und Stimulieren

Erholung fördern und Abwehr anregen: Mit einer grossen Palette an unspezifischen und spezifischem Immunstimulanzien, immunstärkenden Massnahmen wie Hyperthermie, Infusionen, Ozontherapie und Colonhydroptherapie stimulieren wir die humorale und zelluläre Abwehr. Das Anregen und Vitalisieren aller Organe und körperlicher Strukturen sind Komponenten unseres ganzheitlichen Konzeptes.

Zweite StufeAusleiten und Entlasten

Nun konzentrieren wir uns auf ein ausgeglichenes inneres Milieu des Körpers und schaffen damit die Basis für einen Heilungserfolg. Wichtige Instrumente sind dabei die Zahnsanierung, die Darmsanierung oder die Entgiftung der Organe. In dieser Phase setzen wir die Blut-Plasma-Doppelmembran-Filtration (INUSpherese®) und eine ganzheitliche Schmerztherapie ein und reduzieren schrittweise nebenwirkungsreiche Medikamente der konventionellen Medizin.

Vierte StufeHarmonisieren

Damit Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen, sollte man sich selbst annehmen und wertschätzen. Dafür bieten wir Ihnen in der Alpstein Clinic ein ideales Umfeld, in dem Sie zu sich selbst finden und neue Kraft schöpfen können.

Dritte StufeRegenerieren und Stimulieren

Erholung fördern und Abwehr anregen: Mit einer grossen Palette an unspezifischen und spezifischem Immunstimulanzien, immunstärkenden Massnahmen wie Hyperthermie, Infusionen, Ozontherapie und Colonhydroptherapie stimulieren wir die humorale und zelluläre Abwehr. Das Anregen und Vitalisieren aller Organe und körperlicher Strukturen sind Komponenten unseres ganzheitlichen Konzeptes.

Zweite StufeAusleiten und Entlasten

Nun konzentrieren wir uns auf ein ausgeglichenes inneres Milieu des Körpers und schaffen damit die Basis für einen Heilungserfolg. Wichtige Instrumente sind dabei die Zahnsanierung, die Darmsanierung oder die Entgiftung der Organe. In dieser Phase setzen wir die Blut-Plasma-Doppelmembran-Filtration (INUSpherese®) und eine ganzheitliche Schmerztherapie ein und reduzieren schrittweise nebenwirkungsreiche Medikamente der konventionellen Medizin.

Erste StufeUrsachen analysieren

Im ersten Schritt gehen wir gemeinsam mit Ihnen möglichen Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund. Dabei untersuchen wir mögliche Störfelder, toxische Belastungen, Milieufaktoren, Mangelzustände, Fehlernährung und Stressfaktoren. Es folgt eine umfassende körperliche und zahnärztliche Untersuchung. Weiterführende diagnostische Massnahmen wie Blut-, Stuhl-, Speichel- und Urinuntersuchungen, Thermographie etc. schliessen sich an.

Erste StufeUrsachen analysieren

Im ersten Schritt gehen wir gemeinsam mit Ihnen möglichen Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund. Dabei untersuchen wir mögliche Störfelder, toxische Belastungen, Milieufaktoren, Mangelzustände, Fehlernährung und Stressfaktoren. Es folgt eine umfassende körperliche und zahnärztliche Untersuchung. Weiterführende diagnostische Massnahmen wie Blut-, Stuhl-, Speichel- und Urinuntersuchungen, Thermographie etc. schliessen sich an.